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02.12.2014

Treppenwand aus Streckmetall: Das gewisse Etwas!

In Altbauten sind Treppenhäuser oft repräsentativ gestaltet. In Neubauten, mit spitzen Bleistift kalkuliert, werden Treppenhäuser oft als „notwendiges“ Erschließungselement nüchtern und rein funktional gebaut. Aber das muss nicht immer so sein. Inspiriert durch viele Mevaco-Anwendungsbeispiele plante Architekt Stefan Bräuning aus Esslingen in Baden-Württemberg ein ästhetisch schönes und funktionales Treppenauge aus Streckmetall.

Der Bauherrin war es wichtig im Treppenhaus ihres Neubaus einen besonderen Akzent zu setzen. Das Treppenhaus erschließt mit direktem Zugang aus der Tiefgarage, die Kellerräume, die Einlieger- und Hauptwohnung. Darin liegt das Treppenauge mit einer Gesamthöhe von 5 Meter. Mit den Wünschen der Bauherrin machte sich das beauftragte Architekturbüro Gedanken über die Gestaltung des Treppenhauses. Es war klar, dass das Treppenauge gleichermaßen Schutz- und Designfunktionen zu erfüllen hatte. Zunächst wurden verschiedene Materialien von Beton über Holz und Glas für dieTreppenwand in Erwägung gezogen. Alle Materialien wurden schließlich aber wieder verworfen, weil sich das Architektenteam, inspiriert von Mevaco (www.mevaco.de) für die Idee begeisterte, ein Treppenauge aus Lochblech oder aus Streckmetall zu bauen. Diese Produkte für das Anwendungsobjekt im Treppenhaus kamen dem Wunsch der Bauherrin nach einem besonderen Akzent im Raum am nächsten.
Für die Umsetzung arbeitete das Architekturbüro von Anfang an eng mit einem Mevaco-Partner, dem Schlosser Spissinger aus Waiblingen, zusammen. Im Einzelnen wurde geklärt, wie der konstruktive Aufbau, wie die Statik und die Unterkonstruktion sein müsste. Architekt und Metallbauer wägten die jeweiligen Vorzüge in Funktion und Design von Lochblech und Streckmetall ab und berücksichtigten die Produkteigenschaften zur Konstruktion.
Beide Materialien erfüllen die Aufgabe der Abgrenzung und dem Schutz im Treppenhaus als Wand und erhalten trotzdem eine gewisse Transparenz im Raum. Die Auswahl an Materialien (z.B. Edelstahl, Aluminium, Stahl) ist bei beiden Produkten ähnlich. Jedoch, da bei der Produktion von Streckmetall kein Stanzabfall anfällt, ist Streckmetall nachhaltiger.

Konfrontiert mit den Produktmustern entschied sich die Bauherrin für Streckmetall. Streckmetall wirkt nicht flächig glatt wie Lochblech, sondern erscheint dreidimensional. Ein gezielter Lichteinsatz auf die 3 D-Oberfläche des Streckmetalls ergibt eine noch faszinierendere und verblüffendere Wirkung als bei der schon spannenden optischen Wirkung von Lochblech.

Gerade im reduzierten Raum kann man mit gut eingesetzten Lichtquellen viel und besondere Atmosphäre schaffen. Letztlich war es das gewisse Etwas, das dem Streckmetall einen visuellen Reiz verleiht. Der Metallbauer erstellte nun Handskizzen zum Konstruktionsaufbau, nahm Aufmass und fixierte das Metall auf einen Konstruktions-Stahlrahmen. Der Einbau der Stahlkonstruktion erfolgte direkt im Treppenhaus. Die einheitliche Wandform erhält durch eine raffinierte Beleuchtung – mit LED-Leuchtbändern entlang des Treppenlaufs - eine faszinierende Erscheinung und einen schimmernden Glanz.

Überrascht beim Anblick des fertigen Werks äußerten sich Metallschlosser und Architekt unisono: „Wie eindrucksvoll eine Streckmetallwand doch aussehen kann!“ Das Treppenauge ist jetzt ein weiterer Blickfang im neuen Haus und lässt auch die Augen der Bauherrin leuchten.

Projekt Einfamilienhaus / Neubau
in Esslingen, Mülbergerstraße 56

Architekturbüro:
Bräuning-Architekten
Blumenstraße 35
73728 Esslingen

Metallschlosserbetrieb:
Spissinger Metallbau
Andreas-Stihl-Straße 25
71336 Waiblingen

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